Der Poppele vom Hohenkrähen ist eine Sagengestalt und wird an der Fasnacht in Singen seit 1933 als Figur dargestellt. Er ist ein Schalk, der den Leuten Streiche spielt, aber immer so, dass sie nicht zu Schaden kommen. Sein Motto dabei lautet: «It z’litzel und it z’viel» («Nicht zu wenig und nicht zu viel») – als Weisheit für eine harmonische Lebensführung, auch in turbulenten Zeiten wie der Fasnacht. Immer wieder lassen sich Künstler:innen von der Fasnacht inspirieren, so auch Curth Georg Becker (1904 – 1972), der für die Scheffelhalle zwölf großformatige Friese mit Fasnachtsmotiven schuf, von denen sechs im Zunftschopf vor der Zunftschüür zu sehen sein werden. Im Treppenhaus kann das Deckengemälde von Gero Hellmuth besichtigt werden, das den Ablauf der Fasnacht zeigt. In der Zunftstube sind weitere Darstellungen des Poppele vom Hohenkrähen zu sehen.
Kulinarisch
Weinfest im Hof
Führungen zum Deckengemälde | 17:00 - 22:00 Uhr
Jede halbe Stunde
Führung
Geöffnet | 17:00 - 23:00 Uhr